Zusammenfassung
- Rechtlich freiwillig, in der Praxis bei Polizei und Behörden oft erwartet
- Seriöse Kleidung, dezenter Hintergrund, professioneller Ausdruck
- KI-Bewerbungsfotos als günstige Alternative zum Fotostudio

Ein Bewerbungsfoto für die Polizei – ob Landespolizei oder Bundespolizei – muss professionell und seriös wirken. Ich habe in meiner Erfahrung mit Bewerbungsfotos festgestellt: Bei Behörden und Polizei wird der erste visuelle Eindruck sehr ernst genommen. Ein passendes Foto unterstreicht, dass du die Bewerbung und den Arbeitgeber ernst nimmst. In diesem Artikel zeige ich dir, worauf es ankommt: rechtliche Lage, Kleidung, Hintergrund und die Option KI-Bewerbungsfoto.
Einen Überblick über alle Themen findest du im Bewerbungsfotos Ratgeber. Weitere Berufsgruppen haben wir in eigenen Artikeln beschrieben, z. B. Bewerbungsfoto Erzieherin oder Bewerbungsfoto Praktikum.
Ist ein Bewerbungsfoto bei der Polizei Pflicht?
Seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist ein Bewerbungsfoto in Deutschland rechtlich nicht verpflichtend. Arbeitgeber dürfen Bewerber nicht benachteiligen, nur weil kein Foto beigelegt wurde. In der Praxis erwartet die Polizei und viele andere Behörden aber weiterhin ein Lichtbild – für den Personalbogen und um sich ein Bild von dir zu machen. In meiner Erfahrung wirkt eine vollständige Bewerbung mit professionellem Foto souveräner und wird von Einstellungsstellen positiv wahrgenommen.

Worauf kommt es bei einem Bewerbungsfoto für die Polizei an?
Bei einem Bewerbungsfoto für die Polizei zählt vor allem Seriosität und ein gepflegtes Erscheinungsbild. Das Foto sollte aktuell sein – in der Regel nicht älter als sechs Monate – und dich in professioneller Kleidung zeigen. Du solltest ernst, aber nicht steif wirken: ein ruhiger, offener Blick in die Kamera, kein gezwungenes Lachen, kein übertriebener „Polizei-Blick“. Ich beobachte bei Polizei-Bewerbungsfotos häufig, dass Bewerber bewusst streng schauen – dabei wirkt ein ruhiger, selbstbewusster Ausdruck deutlich stärker als ein künstlich ernster Blick. Personalverantwortliche möchten sehen, dass du zum Beruf passt und die Bewerbung ernst nimmst.
Die richtige Kleidung
Männer: Gebügeltes Hemd in dezenten Farben (Weiß, Hellblau, Grau), optional Krawatte oder Rollkragenpullover. Ein schlichtes Jackett ist möglich, aber nicht zwingend. Frisur und Bart gepflegt; auf auffälligen Schmuck oder Piercings solltest du verzichten – viele Behörden haben dazu klare Vorgaben.
Frauen: Bluse oder hochwertiges Oberteil in ruhigen Farben, dezentes Make-up, klassische Frisur (offen oder zusammengebunden). Keine grellen Farben, keine grossen Ketten oder Ohrringe. Der Fokus soll auf deinem Gesicht und einem professionellen Gesamteindruck liegen.
Pro Tip
Nimm zum Fototermin ein zweites Oberteil mit – so kannst du vor der Kamera vergleichen. In meiner Erfahrung gewinnt oft die Variante, die du selbst als „ruhig und seriös“ empfindest.
Hintergrund und Format
Ein neutraler, dezenter Hintergrund ist ideal: hellgrau, weiß oder cremefarben. Kein Wohnzimmer, kein Muster. Der Bildausschnitt geht klassischerweise bis etwa zum Hosenbund; Gesicht und Schultern stehen im Mittelpunkt. Digitale Formate wie JPG oder PNG sind üblich; die typische Grösse für Bewerbungsfotos liegt bei etwa 4,5 x 6 cm bzw. 5 x 7 cm, je nach Vorgabe der Behörde.

Weitere Tipps zu Hintergrund und Aufbau findest du in unserem Artikel Bewerbungsfoto Hintergrund. Für Praktikum oder Schülerpraktikum bei der Polizei gelten ähnliche Regeln; Details dazu im Ratgeber Bewerbungsfoto Schülerpraktikum.
Bewerbungsfoto selbst machen, Fotograf oder KI?
Du hast im Wesentlichen drei Wege: Fotostudio, Selbstaufnahme oder KI-Bewerbungsfoto. Ein professioneller Fotograf sorgt für optimale Beleuchtung und Beratung – ideal, wenn du Zeit und Budget hast. Mit einer guten Kamera oder dem Smartphone und einem ruhigen Hintergrund kannst du zu Hause brauchbare Fotos machen. Eine dritte Option, die ich oft empfehle: KI-Bewerbungsfotos. Du lädst ein paar Selfies hoch, wählst den Stil – und erhältst in wenigen Minuten professionell wirkende Portraits. Das ist günstiger als ein Studio und eignet sich besonders, wenn du schnell eine vollständige Bewerbung abgeben willst. Mehr dazu unter KI Bewerbungsfoto Generator.
Fazit
Ein Bewerbungsfoto für die Polizei muss professionell, seriös und aktuell sein: dezente Kleidung, neutraler Hintergrund, ruhiger Ausdruck. Rechtlich ist es freiwillig, in der Praxis bei Polizei und Behörden aber meist erwartet. Ob du dich für ein Fotostudio, eine Selbstaufnahme oder ein KI-Bewerbungsfoto entscheidest – am Ende zählt ein stimmiger, vertrauenswürdiger erster Eindruck.
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